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Zwei Jahre lang haben die Kreuzberger das Gerätehaus der Wehr saniert. Über 2200 Arbeitsstunden haben die Beteiligten hineingesteckt. Jetzt wurde der schmucke Bau eingeweiht. Die Sanierung tat wirklich not: Das alte Haus stammte noch aus dem Jahr 1924 Es regnete durch das Dach, man konnte nicht heizen, sanitäre Anlagen gab es nicht. Weil kein Geld da war, schob man die Pläne immer wieder auf die lange Bank. Schon 1986 hatte man die ersten Anträge eingereicht, 1998 kam dann die Zustimmung von der Regierung für den Baubeginn. Die Kosten wurden erst auf etwa 550 000 Mark geschätzt. “Die einmalige Architektur der Natursteinmauer sollte erhalten bleiben”, erklärt Vorstand Alfred Prager die hohe Summe. Aber mit den vielen Spenden der Bürger und der Eigenleistung des Vereins in über 2200 Stunden Arbeit habe man Beispielhaftes erreicht. Statt 120 stehen jetzt 150 Quadratmeter Raum zur Verfügung, es gibt einen Schulungsraum mit Oberlicht, Heizung, Sanitäranlagen und genügend Platz für die Ausrüstung. Unterm Strich konnten die Architektin Edith Weishäupl und die Kreuzberger mit Eigenleistung 150 000 Mark im Vergleich zu den Ursprungsplänen sparen. Am Samstag den 09. Juni 2001 weihte Geistlicher Rat Leopold Pilsl das sanierte Haus ein. Vereine, Nachbarfeuerwehren, Patenvereine und Ehrengäste waren dabei. Die Kreuzberger Blaskapelle und der Kirchenchor umrahmten die Feier. Pfarrer Pilsl lobte bei der Segnung die Selbstlosigkeit von allen, die ihre Arbeit in den Dienst der Gemeinde gestellt haben. Ausschnitt aus der PNP vom Mittwoch, 13 Juni 2001 (von Ulrike Ziegler) |